Kühlwasser-Desinfektion ohne Einsatz von Gefahrstoffen
Wasserhygiene in Produktionsprozessen
Johannes Klomfaß, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Innowatech GmbH, Empfingen
Die Unternehmensgruppe Fischer hat ihre Kühlwasser-Desinfektion in Kühltürmen und im Maschinenkreislauf auf ein umweltfreundliches Verfahren
umgestellt. Bei der Sicherstellung von keimfreiem Prozesswasser setzt das Unternehmen für Befestigungstechnik auf ein Elektrolyse-Verfahren, das zur Desinfektion lediglich Salz, Wasser und Strom benötigt. Das Desinfektionsmittel auf Basis einer Natriumchlorid-haltigen Sole ersetzt den bisherigen Einsatz und die Lagerung von Gefahrenstoffen im Betrieb.
Am Standort Tumlingen produziert der Hersteller neben den bekannten Fischer-Dübeln eine Vielzahl weiterer Befestigungsprodukte. Dutzende Spritzgussmaschinen
stehen hierfür in den Produktionsstraßen der Werkshallen in Waldachtal. Um das benötigte Produkt herzustellen, fließt im Falle von Dübeln flüssiger Kunststoff in die
jeweils individuelle Form. Ist diese gefüllt, wird der Kunststoff durch Abkühlen der Form gehärtet.
Ein Teil der Abwärme der Maschinen wird bei Fischer seit vielen Jahren mittels Wärmepumpen für das Heizen der Betriebsgebäude und die Warmwasserbereitung
genutzt. Dazu wurde eigens ein unterirdisches Wasserreservoir mit zwei Kammern als Warm- und Kaltwasserspeicher mit jeweils 500 m³ Fassungsvermögen angelegt. Trotz dieser Maßnahmen kann nicht die gesamte Abwärme aus den unterschiedlichen Produktionsprozessen genutzt werden. Ein Teil des Kühlwassers muss über Verdunstungskühltürme gekühlt werden … [ weiterlesen ]

INNOWATECH GMBH
INNOVATIVE WASSERTECHNOLOGIEN
KURZ & KNAPP
Mit neuen, innovativen Systemen und Wirkstoffen bieten wir Möglichkeiten höchstmögliche Hygiene bereitzustellen und dabei Kosten zu senken. In der Behandlung von Trink-, Kühl- und Prozesswasser, der Desinfektion von Gegenständen und Oberflächen, sowie der Keimreduktion bei der Herstellung, Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln setzen wir neue Maßstäbe. Die Sicherheit der Verbraucher steht dabei immer an erster Stelle.

